Nach den Daten zum 1. Januar 2015 bedeckten Wälder 33,4 % des litauischen Staatsgebiets. Im Vergleich zur Statistik von 2003 nahm die Waldfläche Litauens um etwas mehr als 2 % zu.
Die größten Flächen Litauens nehmen Kiefernwälder ein – von der gesamten Waldfläche von 2.179,9 Tsd. ha entfallen 718,6 Tsd. ha auf Kiefernbestände, und in den letzten Jahren ist die von diesen Bäumen bedeckte Fläche weiter gewachsen. Die Fläche der anderen Nadelbaumart – der Fichte – ging in den letzten 12 Jahren um ganze 16 Tsd. ha zurück. Bei den Laubbäumen machen Birkenbestände den größten Anteil aus, gefolgt von Schwarzerlen, Grauerlen und erst dann den Eichen, die für unsere Stärke stehen.
Die Flächen mancher Baumarten sind in den letzten gut zehn Jahren also gewachsen, die anderer hingegen geschrumpft. Einfluss darauf haben der Einschlag, das Tempo der Wiederaufforstung sowie Zustand und Schutz der Wälder in den verschiedenen Zonen. Wie es um Litauens Wälder steht, hängt sowohl vom Staat ab, der in manchen Fällen landesweit Maßnahmen ergreifen muss, als auch von den privaten Waldbesitzern, die für den Zustand ihres Waldes verantwortlich sind und darin die gesetzlich vorgesehene Tätigkeit ausüben dürfen.
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